Rechtsmedizinische Expertise für sensible, komplexe oder umstrittene Fälle
Alpine Forensic Consulting bietet rechtsmedizinische Expertise für Juristen, private Auftraggeber, Versicherungen, Institutionen sowie öffentliche oder private Organisationen an.
Ein unabhängiger und mehrsprachiger Ansatz
Das Büro wird tätig, wenn medizinische Fragestellungen die Beurteilung von Sachverhalten beeinflussen, wenn Kausalität, Verletzungsmuster oder klinische Plausibilität bewertet werden müssen oder wenn medizinische Akten, Gutachten oder Berichte eine kritische Analyse durch eine Fachperson erfordern.
Unabhängig
Eine wissenschaftliche, objektive und sorgfältige Bewertung.
Präzise
Eine klare Einschätzung komplexer medizinischer Fragestellungen.
Diskret & hilfreich
Transparente und direkt nutzbare Schlussfolgerungen.
Mehrsprachig
Dienstleistungen auf Deutsch, Französisch und Englisch.
Wann rechtsmedizinische Unterstützung entscheidend ist
Die Unterstützung von Alpine Forensic Consulting ist besonders wertvoll, wenn ein Verfahren, eine Verhandlung oder eine Strategie eine klare und sofort nutzbare Einschätzung erfordert.
Betroffene Situationen
- Medizinische Fragestellungen, die die Beurteilung von Sachverhalten beeinflussen.
- Bewertung von Kausalität und klinischer Plausibilität.
- Kritische Analyse medizinischer Berichte und Gutachten.
- Strategische Unterstützung vor Verfahren oder Verhandlungen.
Ziel
Eine unabhängige, strukturierte und entscheidungsrelevante Einordnung mit einer praxisnahen Reaktionsfähigkeit.
Profil des Büros
Jedes Mandat wird persönlich von Dr. med. Bettina Schrag, FMH-Fachärztin für Rechtsmedizin, betreut.
Arbeitsprinzipien
Methode
Strukturierte und auf relevante Fragestellungen angepasste Analyse.
Verhältnismässigkeit
Intervention entsprechend dem tatsächlichen Bedarf des Dossiers.
Verantwortung
Berücksichtigung menschlicher und rechtlicher Auswirkungen.
Nützlichkeit
Klare und direkt nutzbare Schlussfolgerungen.
Dr. med. Bettina Schrag
FMH-Fachärztin für Rechtsmedizin
Als FMH-Fachärztin für Rechtsmedizin vereint Dr. med. Bettina Schrag mehr als zwanzig Jahre klinische, rechtsmedizinische, institutionelle und wissenschaftliche Erfahrung. Ihr Profil wurde durch sensible Fälle, komplexe Gerichtsverfahren, Schnittstellen zwischen Medizin und Justiz- bzw. Gesundheitsbehörden sowie Situationen geprägt, in denen die Qualität der medizinischen Analyse das Verständnis der Sachlage entscheidend beeinflussen kann.
Als Gründerin und während mehr als dreizehn Jahren verantwortliche Leiterin des Rechtsmedizinischen Dienstes des Kantons Wallis hat sie eine kantonale rechtsmedizinische Einheit aufgebaut, strukturiert und geführt, die für ihre Qualität und Sorgfalt anerkannt wurde, ISO-9001-zertifiziert ist und den konkreten Anforderungen von Justiz, Polizei, öffentlicher Gesundheit und Pflegeinstitutionen entspricht. Dieser Werdegang verbindet Praxiserfahrung, institutionelle Führung, wissenschaftliche Kultur und Verantwortung.
Wesentlicher Werdegang
- 2003–2004 — Kantonsspital Baselland: Erste klinische Ausbildung in der Viszeralchirurgie.
- 2004–2008 — CURML - CHUV: Ausbildung in Rechtsmedizin; Mitwirkung beim Aufbau der Gewaltmedizin am CHUV; FMH-Titel im Jahr 2008.
- 2008–2012 — CURML - HUG: Oberärztin: rechtsmedizinische Fälle, Gerichtsgutachten, Supervision, universitäre Lehre und wissenschaftliche Beiträge.
- 2012–2026 — Spital Wallis: Aufbau, Strukturierung und Leitung des Rechtsmedizinischen Dienstes des Kantons Wallis; Zusammenarbeit mit Justiz, Polizei, öffentlicher Gesundheit und Institutionen.
- Weitere Diplome und Funktionen: Diplom und Doktorat der Universität Basel; Diplom für Hochdosis-Strahlenschutz; DVI fedpol/Interpol; kantonale und nationale Kommissionen und Projekte.
Wissenschaftlicher Hintergrund und Publikationen
Die Glaubwürdigkeit einer rechtsmedizinischen Einschätzung basiert nicht nur auf Erfahrung, sondern auch auf einer überprüfbaren wissenschaftlichen Kultur. Die Arbeiten von Dr. med. Bettina Schrag befassen sich insbesondere mit Todesmechanismen, kardioinhibitorischen Reflexen, lagebedingter Asphyxie, Datierung menschlicher Überreste, postmortalen Biomarkern der Sepsis, postmortaler Bildgebung, Hypothermie und der Leichenschau in der medizinischen Praxis.
Ausgewählte Publikationen
- Death caused by cardioinhibitory reflex cardiac arrest - systematic review. Forensic Science International, 2011.
- Asphyxie positionnelle. Revue Médicale Suisse, 2011.
- Death caused by cardioinhibitory reflex: what experts believe. American Journal of Forensic Medicine and Pathology, 2012.
- Evaluation of CRP, procalcitonin, TNF-alpha, IL-6 and IL-8 in sepsis-related fatalities. International Journal of Legal Medicine, 2012.
- Procalcitonin and C-reactive protein in pericardial fluid for postmortem diagnosis of sepsis. International Journal of Legal Medicine, 2012.
- Dating human skeletal remains using 90Sr and 210Pb: case studies. Forensic Science International, 2014.
- A forensic case of hydranencephaly documented by postmortem imaging techniques. Forensic Sciences Research, 2023.
- Hypothermic cardiac arrest patients admitted to hospital who were not rewarmed with extracorporeal life support: A retrospective study. Resuscitation Plus, 2023.
- Memento mori! Constatation de la mort et examen du cadavre dans la pratique. Forum Médical Suisse, 2023.
- Use of the HOPE score to assess survival outcome of hypothermic cardiac arrest selected by ECLS rewarming. Scandinavian Journal of Trauma, Resuscitation and Emergency Medicine, 2025.
Vertraulicher Erstkontakt
Jede Anfrage wird diskret und unter strikter Wahrung der Vertraulichkeit behandelt.